Gedichte über unsere besten Freunde


Die 10 Bitten eines Hundes an den Menschen

1. Mein Leben dauert 10 - 15 Jahre . Jede Trennung von Dir wird für
mich Leiden bedeuten . Bedenke es , ehe Du mich anschaffst .

2. Gib mir Zeit zu verstehen , was Du von mir verlangst .

3. Pflanze Vertrauen in mir , Ich lebe davon .

4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein ! Du hast
deine Arbeit , dein Vergnügen , deine Freund , - ich habe nur Dich .

5. Sprich manchmal mit mir . Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz
verstehe , so doch Deine Stimme , die sich an mich wendet .

6. Wisse , wie immer an mir gehandelt wird - ich vegesse nie .

7. Bedenke , eh Du mich schlägst , das meine Kiefer mit Leichtigkeit ,
die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen können , daß Ich aber
keinen Gebrauch von Ihnen mache .

8. Ehe Du mich bei der Arbeit , “unwillig “ schilst “ bockig “ oder
“ faul “ , bedenke : vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter ,
vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein
verbrauchtes Herz .

9. Kümmere Dich um mich , wenn ich alt werde . Auch Du wirst
einmal alt sein .

10. Geh jedem schweren Gang mit mir . Sag nie : Ich kann so etwas
nicht sehen , oder : es soll in meiner Abwesenheit geschehen .
Alles ist leichter für mich mit Dir . Der alte Kettenhund

Ich bin allein , es ist schon Nacht und Stille wirds im Haus .
Dort ist ein Feuer angefacht , dort ruht mein Herr sich aus .
Er liegt im warmen Federbett , deckt bis ans Ohr sich zu , und
ich auf meinen harten Brett bewache seine Ruh . Die Nacht ist
kalt ,ich schlafe nicht , der Wind aus Ost weht kalt , die Kälte ins
Gebein mir Kriecht , ich bin ja aauch schon alt .Die Hütte , die
mein Herr versprach , erlebe ich nicht mehr , der Regen tropft
durchs morsche Dach , Stroh gabs schon längst nicht mehr .
Die Nacht ist kalt , der Hunger quält , mein Winseln niemand hört
und wüßt mein Herr auch was mir fehlt , er wird nicht gern
gestört . Die Nacht ist lang , zum zehnten Mal leck ich die
Schüssel aus , den Knochen , den ich jüngst versteckt , den grub
ich längst schon aus . Die Kette , die schon oft geflickt , Sie reicht
nur noch ein kurzes Stück , und nie werd Ich Sie los . Was Freiheit
ist , das lern ich nie , doch weiß ich , Ich bin treu .
So liege ich warte auf den Tod , denn dieser macht mich frei .


( unbekannter Dichter )

Zehn Kleine Malteserlein Zehn kleine Malteserlein , die wollten Dich
erfreun , das eine wollte schlafen gehn , da
waren es nur noch neun .

Neun kleine Malteserlein , die haben Dich
angelacht , das eine wollte fressen gehn , da
warens nur noch acht . Acht kleine Malteserlein , die sind Dir noch
geblieben , das eine wollte baden gehn , da
warens nur noch sieben .

Unter sieben kleinen Malteserlein , war eines eine
Hex , flog fort auf einen Besenstiel , da warens
nur noch sechs . Fünf kleine Malteserlein , die freuten sich mit Dir
, das eine wollte trinken gehn , da warens nur
noch vier .

Vier kleine Malteserlein , die sind jetzt noch
dabei , doch als Du Dich mal umgedreht , da
warens nur noch drei .
Von den drei kleinen Malteserlein , hüpft eines
wie ein Floh , und als Du mal nicht aufgepaßt ,
da warens nur noch zwo .

Zwei kleine Malteserlein , sind besser noch als
keins , doch eines hatte keine Lust , da war es nur
noch eins .

Ein kleines Malteserlein , das sprang zu Dir auf
die Lehne , es holt seinen Zauberstab hervor , da
warns plötzlich wieder zehne !!!

Brief eines ausgesetzten Hundes an sein Herrchen: von Michael Vogel (3.7.2001)

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra! Wir fuhren mit dem Wagen, und Du hast am Straßenrand angehalten, die Tür ging auf; und Du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte. Aber als ich zurückkam, warst Du nicht mehr da. In Panik bin ich an alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens. Ich wurde immer schwächer von Tag zu Tag. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete auf Deine Rückkehr, aber Du bist nicht gekommen. Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein, Du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hat. Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen. Geliebtes Herrchen, ich will, daß Du weist, daß ich mich trotz des Leiden, das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere, und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb!






Warum?

Du hast in meine Augen gesehen,
da war es schon um dich geschehen,
Du hast mich mit Nachhause genommen,
ich bin ganz neugierig mitgekommen.
Du hast mich stolz spazierengeführt,
die Bewunderung der Passanten gespürt.
Du hast mit mir getobt und gespielt,
und die eine Weile glücklich gefühlt.

Dann hab ich auf den Teppich gemacht.
Da hast du nicht mehr so freudig gelacht.
Dann mußtest du fort, ich weiß nicht wohin,
ich hab nur gespürt, wie lästig ich bin.
Dann wurde ich größer, dir fehlte die Zeit,
ich wollte zwar brav sein, doch bald gab es Streit,
dann hab' ich vor Frust die Möbel zerkaut,
das war dir zuviel, und du wurdest laut.

Du hast von Erziehung und Härte gesprochen,
und ich habe Deinen Zorn gerochen.
Du hast mich verbannt aus deinem Haus,
aus dem Zwinger kam ich nur nur noch selten raus,
Du hast mir Futter und Wasser gegeben
und gedacht, das sei genug für mein Leben.
Du hast ein neues Spielzeug gefunden -
hattest die Nase voll von uns Hunden.

Dann wurde ich krank, lag einsam im Stroh,
ich dachte, mein Herz wird nie wieder froh.
Dann hast du bei mir nicht mehr saubergemacht,
mir nur noch meinen Freßnapf gebracht.
Dann hab' ich gewußt, bald ist es vorbei,
denn niemand hört meinen stummen Schrei.
Dann ging ich hinüber, weit von dir fort,
an einen neuen, besseren Ort.

Es bleibt nur ein trauriger Blick zurück.
Soviel Leid für ein klein wenig Glück?
Ich frage dich, warum liebtest du mich?
Ich war doch nur ein Spielzeug für dich.
Du hast mich gewollt, du hast mich bekommen,
du hast mir mein ganzen Leben genommen.

Warum liebtest du mich? Hast mich niemals begriffen.
Hast auf alle meine Gefühle gepfiffen.
Dein Herz ist kalt. Wird niemals warm.
Bei all dem Spielzeug bist du - arm...
-Verfasser unbekannt - 
 
 

 


10 Tipps einer Hundemutter an ihren Welpen

1. Perfektioniere diesen Unschuldsblick. Dann können sie Dir
nichts abschlagen.

2. Umkreise Dein Fressen langsam. Kräusle die Schnauze.
Dann bekommst Du vielleicht was besseres.

3. Winsele so lange, bis sie Dich ins Bett lassen. Mach dich
dort anfangs klein und später breit.

4. Stelle Dich bei Befehlen doof und reagiere nur, wenn es Leckerlie
gibt.

5. Setze Dich am Esstisch zu demjenigen, der nie aufißt. Du
wirst sehen, da fällt was ab.

6. Jage nie die Katzen oder Hühner der Nachbarn, sondern
immer die fremden.

7. Stelle Dich gut mit dem Metzger. Bleibe artig vor dem Laden
und wedele mit dem Schwanz.

8. Grabe keine Löcher im eigenen Garten oder lasse Dich niemals
dabei erwischen.

9. Jage keine Hasen, Jogger, Radler oder Autos, sonst blüht Dir
die Leine lebenslang.

10. Im Sommer lenke sie unauffällig zur Eisdiele und mache ihnen klar,
daß Vanille Deine Lieblingssorte ist.

Hunde und Männer sind gleich

Sie nehmen zu viel Platz im Bett weg.

Sie haben irrationale Ängste vor dem Staubsauger.

Sie markieren ihr Territorium.

Je kleiner sie sind, desto nervöser sind sie.

Keiner von ihnen versteht, was du an Katzen magst.

Sie machen den Abwasch nicht.

Sie merken nicht, wenn Du beim Frisör warst.

Sie pfurzen schamlos.

Sie mögen Dominanzspiele.

Sie finden den Briefträger verdächtig.

 

Ein Hund klagt an

Ein Hund klagt an!
Nacht - Motorengeräusche - irgendwann im Sommer auf der Autobahn.Der Lärm verstummt - Das
Fahrzeug hält; an einem großen, weiten Feld steh ich plötzlich ganz allein. Mein Herr, das kann nicht
sein,- ich will es noch nicht fassen,- Du hast mich im Stich gelassen! Schnell entfernen sich die
Autolichter, die Dunkelheit wird immer dichter. Angst erfüllt mich - Zittern - Bangen, wie kann ich zu
Dir gelangen? Einsam - ratlos bin ich jetzt, ich spür`s - DU HAST MICH AUSGESETZT! Welcher
Grund hat sich bei Dir entfacht und dich zu dieser Tat gebracht? Wurde ich zu einer Last, die nicht
mehr in Dein Leben paßt? Mangelt`s Dir an Freiheit, an Geduld, suchtest Du bei mir die Schuld? Ließ
ich mich so schlecht belehren, war zu unbescheiden mein Begehren? Dir war ich unverbrüchlich treu,
die Liebe echt und nimmer neu. Wärst Du in Not, sogar mein Leben hätte ich für Dich gegeben. Doch
nun ist meine Seele tief verletzt,
Mein Herr warum hast Du mich ausgesetzt?



WORUM ICH DICH BITTE!!

Falls Du Dich dazu entscheidest, mich mit nach Hause zu nehmen, lies bitte diesen Text, bevor Du eine Verpflichtung eingehst.

Wenn Du mich gut behandelst, kann ich zu einer der größten Freudenquellen Deines Lebens werden. Die Natur gibt mir die Fähigkeit, Dir - meinem besten Freund - gegenüber absolut loyal zu sein, falls Du mir eine Chance dazu gibst.

Du musst mich nicht als Dein Kind ansehen, sondern eher als Deinen Freund, der nicht seine eigenen Entscheidungen treffen kann.

Lies nach und lerne bitte, wie man mich am besten füttert und VERSPRICH mir, Dich daran zu halten, egal wie sehr ich um Dein Essen bettle.

Ich hasse es, zum Tierarzt zu gehen. Vielleicht hüpfe ich sogar rum, belle und versuche, die Beine in den Boden zu stemmen, doch VERSPRICH mir bitte, dass Du mir jedes Jahr diese Spritzen verpasst, damit ich so viel Zeit wie nur irgend möglich mit Dir zusammen verbringen kann. Und denke daran, Veterinäre sind genau so wie Menschenärzte: Du musst den richtigen Doktor für mich finden.

Falls ich einmal krank bin, dann VERSPRICH mir bitte, dass Du Hilfe für mich holen wirst. Wäre Dein bester Freund krank, würdest Du schließlich auch darauf bestehen, dass er zu einem Arzt geht.

Egal wie groß ich bin: ich muss mindestens 4 Stunden pro Tag herumtollen und spielen. Falls Du kein umzäuntes Grundstück hast, auf dem ich spielen darf, VERSPRICH mir bitte, dass Du jeden Tag mit mir spazieren gehen wirst. Falls Du sehr beschäftigt bist, ist ein Spaziergang mit mir die Entspannungspause, die wir beide brauchen.

Falls ich auf unserem Spaziergang den Bürgersteig verschmutze, mach den Haufen bitte für mich weg. Ich finde einfach nicht raus, wie ich es selber machen kann und es ist sowohl für uns als auch für den Boden ungesund den Haufen dort zu lassen.

Bitte VERSPRICH mir, mich zu lieben. Sobald Du mich mit nach Hause nimmst, habe ich mich bereits dazu verpflichtet, Dich zu lieben, egal wie Du mich behandeln wirst. Also sei bitte fair und missbrauche diese Liebe nicht.

Falls Du mich jeden Tag an Deinem Leben teilhaben lässt, können wir vielleicht viele wundervolle Jahre miteinander verbringen. Ich VERSPRECHE immer da zu sein, wenn Du mich brauchst und hoffe, dass Du dasselbe für mich tun wirst.

Mit der Liebe zu allen Tieren geschrieben von Lawanda Pudivitr

DIE GESCHICHTE VON LEA

                        

" Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hatte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven ginge. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen und einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen um uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen: >>Oh, sind die süss, ich will Eines.<<; aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagten sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wurde. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süsses und braves Hündchen. Ich heiße jetzt LEA. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen zu gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam eine Spritze. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre o.k.. Dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und Dysplasie E und von Herz. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts zu machen". Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerz. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam. Was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist so kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich..... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen, grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen", auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es hat nicht sein soll'n. Stattdessen habe ich euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid. Ich war halt nur eine Händlerware...."Lea1999                                                                    J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittner

Ein großes DANKESCHÖN an Renate Lueg, die uns diese wahre Geschichte zur Veröffentlichung bereitgestellt hat. Liebe Grüße nach Kaiserslautern. Diese wahre Begebenheit soll zum Nachdenken anregen, vor allem dort, wo der Wunsch besteht, sich einen Hund ins Haus zu holen. Es kann nur immer wieder an die Vernunft der Menschen appelliert werden. Es ist unfassbar, dass der Mensch es wagt, sich an solch hilflosen, schutzbedürftigen Geschöpfen zu vergreifen, sie zu "produzieren" und damit unsägliche Schmerzen und Leid in die Welt zu setzen. Was sind das für Menschen, die ohne jegliche Scham und Achtung vor Tieren und der Natur, diese schreckliche Not heraufbeschwören?  

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